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Schwäbisch Hall tritt Rettungsbündnis bei
Seenotrettung
Schwäbisch Hall tritt Rettungsbündnis bei

Schwäbisch Hall. Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim kündigt den Beitritt in das „Städte Sicherer Häfen“-Bündnis an. Damit setzt er ein Zeichen, dass die Kommune auch über die Flüchtlingsaufnahmequote hinaus aus Seenot gerettete Flüchtlinge aufnehmen will.
Udo Stein, Landtagsabgeordneter der AfD, kritisiert diese Entscheidung sei eine Unterstützung krimineller Schlepperbanden. „Für mich ist diese Entscheidung von OB Pelgrim untragbar“, so Stein.
Nach Meinung der AfD Hohenlohe soll jeder, der die Entscheidung Pelgrims befürwortet, privat die geretteten Flüchtlinge aufnehmen. Der Kreisverband fordert, dass keine weiteren Steuergelder für Asylsuchende verwendet werden sollen.
Die Stadtverwaltung stellt jedoch klar, dass durch den Beitritt zu den „Städten Sicherer Häfen“ keine kosten für Schwäbisch Hall aufkommen.
Laut Angaben des Bundesministeriums gelangten im vergangenen Jahr ca. 560 Bootsflüchtlinge nach Deutschland. Bei einer anteilsmäßigen Umrechnung auf Schwäbisch Hall, verringert sich diese Zahl deutlich.
Die Kosten für diese Asylbewerber werden vom Bund übernommen.

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